THROUGH THE TEAR

THROUGH THE TEAR
Trailer zu einem Dokumentarfilm von Bernard Giglio
Länge: 60′
Original in englischer Sprache

Autoren: Caroline Bittermann & Bernard Giglio
Produktion: Next Films
Erscheint in 2021
https://www.facebook.com/tttdoc

SYNOPSIS: 
 
It is in a place known as the “Cradle of Humankind” near Johannesburg South Africa that Caroline Bittermann has been invited by the Nirox Foundation to add an artwork to their sculpture park permanent collection. The Artist has long been working with the concept of the historical English Landscape Garden, where ruins often had critical political impacts in expressing the rebellious opinions of the garden-owners.
 
The film looks through her garden sculpture titled “The Gate in Ruin” inspired by the SAN people, known to possibly carry the oldest DNA of the human species, and questions, in a dialogue between Art and Science, the limits of our humanity. This gate in ruin forms a word and is installed at the border between the pristine European looking landscape gardens of the Foundation and the African bush. The word SAN falls apart into three elements: a bench, a pyramid, and two columns. These elements are made out of natural stones, used burned bricks, dented corrugated sheets, rusty steel, and plants. The word SAN is also written on the ground inside the pyramid by the rising sun and gets smaller and smaller as sunlight travels through the day…
 
Thus begins a film dialogue between an artist and a range of scientists in the field of genetic research, anthropology, and archaeology around the discourse of the beginning of our civilisation and its meaning for our societies today. It visits the JU/‘HOANSI SAN people in Namibia where they are trying to preserve their language and way of life. 
 
According to geneticist Himla Soodyall at Wits University in South Africa, the SAN carry some of the oldest DNA markers of modern humans. To affirm or oppose this theory, we sample and compare ⁄⁄uce N≠amce’s (a SAN woman) and Caroline Bittermann’s DNA with Himla Soodyall’s team at the Wits University research laboratory.  While the DNA comparison reveals its scientific undeniable truth, we also reflect on the SAN’s importance in the origin of art, nature-culture, and ritual communal behavior.  
  
We are one species with overwhelming genetical similarities and insignificant differences. The film questions why our modern societies concentrate on our negligible morphological differences, the result of our permanent environmental adaptation, instead of embracing what makes us human.
 
Doesn’t the light that the artist shines on the SAN people cast a shadow on the concept of “race”?
NIROX-INVITE-C.BITTERMANN-05+06:10:19-DEF

Abb. THROUGH THE TEAR. JARDINS D’AMIS – GATE IN RUIN (SAN), Poster/Einladung für einen Spaziergang, eine Ausstellung
und ein Filmscreening im Rahmen einer Künstler-Residenz im Nirox Sculpture Park, Südafrika, September/October 2019

JARDINS D'AMIS - GATE IN RUIN (SAN)

JARDINS D'AMIS - GATE IN RUIN (SAN)
Abb. JARDINS D’AMIS – GATE IN RUIN (SAN), seit 2012, Gartenskulptur in der Nähe von Johannesburg, Südafrika, drone still: Caro Bittermann, März 2018

JARDINS D’AMIS – GATE IN RUIN (SAN)

Das Garten-Kunstwerk “Jardins d’amis – Gate in Ruin (SAN)” wurde zum Jahreswechsel 2011/12 auf der Grenze zwischen den künstlich bewässerten Landschaftsgärten der Nirox Foundation und dem Buschland des Khatlhampi Natur-Reservats inmitten des UNESCO Weltkulturerbes “Wiege der Menschheit” in der Nähe von Johannesburg in Südafrika errichtet. Es befindet sich ebenfalls auf der Grenze zwischen dem luxuriösen Haupthaus des Garten-Besitzers und der bescheidenen Siedlung der angestellten Gärtner. Sein Standort wurde bewusst auf diesen sich kreuzenden Grenz-Linien gewählt. Die ortsspezifische Arbeit ist vom Volk der San inspiriert und ist ihm gewidmet. Die San, auch Buschmänner genannt, tragen die vermutlich ältesten genetischen Codes der Menschheit in sich, sind aber von Ausrottung bedroht.

Auch dieses Projekt basiert auf dem dialogischen Prinzip als Arbeitsweise: Gespräche mit dem Paläoanthropologen Lee Berger, der Genetikerin Himla Soodyallund anderen Wissenschaftlern über die San und ihre Bedeutung für das südliche Afrika fliessen in die Konzeption der Arbeit ein. Die daraus resultierenden Erkenntnisse münden in die Gestaltung der Gartenskulptur. Die Pflanzen wurden speziell von den Gärtnern der Stiftung, ausgewählt. Ihre Teilnahme an dem Vorhaben ist Bestandteil des Konzepts und sie wurden eingeladen, sich auch in Zukunft selbstbestimmt um die Bepflanzung und Pflege der Garten-Architektur zu kümmern.

Mehr…

FOLLIES - ROCHERS TREMBLANTS DE LA BARQUE

Follies - Rochers Tremblants de la Barque-Vitrine 11:18-web
Abb. FOLLIES - ROCHERS TREMBLANTS DE LA BARQUE, 1992-2018, Gruppenausstellung: Pissing in a River. Again!, Kunstraum Kreuzberg, Berlin, 11/2018

PISSING IN A RIVER. AGAIN!

Ein Projekt des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien initiiert von Andrea Pichl und Stephanie Kloss.

17. November 2018 – 13. Januar 2019


Eröffnung: Freitag, den 16. November, ab 19 Uhr



Patti Smiths Song „Pissing in a River – Watching it Rise“ (1976) steht metaphorisch für Widerstand und Rebellion. Lyrisch und leise verweist das Lied zunächst auf intensive Gefühle von Unsicherheit und Verletzung, welche die Musikerin durch einen provozierenden und selbstbestimmten Akt in Stärke und Kraft umwandelt. Dabei führt der Bruch mit gesellschaftlichen Konventionen im Lied zu einer Selbstermächtigung des lyrischen Ichs.
Im Rahmen des Ausstellungsprojektes Pissing in a River. Again! zeigen ca. 25 zeitgenössische Künstlerinnen verschiedener Generationen, dass Smiths Text auch heute nichts von seiner Energie und Aktualität verloren hat. In Videoprojektionen, Skulpturen, Malereien, Fotografien, Performances und Lesungen setzen sie sich auf unterschiedliche Weise mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Vermeintlich männlich konnotierte Attribute wie Stärke, Unabhängigkeit und Entschlossenheit beanspruchen die Künstlerinnen des Projektes dabei thematisch für sich ganz im Sinne von Patti Smith. Mal protestieren sie explizit gegen herrschende Konventionen, mal kritisieren sie subtil gegenwärtige Zustände oder machen ironisch auf gesellschaftliche Machtstrukturen aufmerksam. Pissing in a River. Again! ist eine kritische künstlerische Auseinandersetzung-provozierend, humoristisch, laut und kraftvoll. Das Ausstellungsprojekt feiert die Diversität mit der zeitgenössische Künstlerinnen ihre Positionen intensiv und offensiv in einer immer noch männlich dominierten Kunstwelt platzieren oder ihr provokant entgegensetzen. Gleichzeitig ist das Projekt als eine Bestandsaufnahme von vorwiegend in Berlin lebenden Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen. Mit Hilfe einer Vielzahl von Methoden und Materialien loten sie die Regeln von Freiheit, Rebellion und Selbstbestimmtheit aus.

Mehr...

Künstlerinnen: Caroline Achaintre, Yael Bartana, Caro Bittermann, Teresa Burga, Susanne Bürner, Keren Cytter, Natalie Czech, Tatjana Doll, Kerstin Drechsel, Valérie Favre, Berta Fischer, Laura Horelli, Nadira Husain, Anne-Mie van Kerckhoven, Stephanie Kloss, Folke Köbberling, Julia Lazarus, Hanne Lippard, Sarah Lüttchen, Inge Mahn, Andrea Pichl, Katrin Plavcak, Laure Prouvost, Sabine Reinfeld, Farzaneh Rosta, Katharina Sieverding, Céline Struger, Barbara Trautmann, Raphaela Vogel, Ina Weber, Ruth Wolf-Rehfeldt

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin
www.kunstraumkreuzberg.de
bethanien@kunstraumkreuzberg.de
Tel.: +49-30-90298-1454
Fax: +49-30-90298-1453
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 20 Uhr, Eintritt frei

ÜBER DEN HORTUS CONCLUSUS UND ANDERE GÄRTEN...

ARCH+ features 77: Ökonomien, Biografien, Situationen

27562561_75x75.jpg

Mittwoch, 11. Juli 2018, ab 18:30 Uhr
Integratives Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt (IBeB)
Lindenstraße 90 / 91, Berlin-Kreuzberg
www.archplus.net

Gesprächsteilnehmer:  Verena von Beckerath, Caroline Bittermann, Giulia Bruno, Peder Bugge, Dania Burger, Anke Dorndorf, Jan Dunzendorfer, Beate Gütschow, Tim Heide, Christoph Heinemann, Susanne Heiß, Martin Fuller, Jinok Kim-Eicken, Armin Linke, Anh-Linh Ngo, Marion von Osten, Janine Sack, Barbara Schindler, Christoph Schmidt, Peter Spillmann, Rosario Talevi u. a.

Die Fertigstellung des im Konzeptverfahren entstandenen Wohn- und Ateliergebäudes eröffnet die Möglichkeit, eine Reihe aktueller Fragen und Diskurse am gebauten Objekt zu diskutieren: von stadtpolitisch bedeutsamen Ideen für alternative Ökonomien der Stadt über die Frage der Ko-Produktion bis zur Handlungsmacht der Architektur als Commoning-Prozess. Für einen Abend wird das von den Architekten ifau und HEIDE & VON BECKERATH gemeinsam mit einer Genossenschaft und den Bewohnern realisierte Gebäude zur Bühne für die Verhandlung privater, gemeinschaftlicher und öffentlicher Belange.

Das Gebäude ist bewohnt – lange, bevor es bezogen wird. Die Aneignung beginnt mit der gemeinsam verantworteten Entwicklung des Projektes und geht unmittelbar in den Gebrauch über. Hier verbinden sich Ökonomien, Biografien und Situationen zu einem Geflecht von Beziehungen, individuellen und gemeinschaftlichen Motiven. Das ARCH+ features eröffnet multiple Zugänge, die diese Beziehungen erschließen und aufschließen können. Das Integrative Bauprojekt am ehemaligen Blumengroßmarkt ist Teil des
Atlas of Commoning – Orte des Gemeinschaffens, einer Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Zusammenarbeit mit ARCH+, die vom 23.6. bis 26.8.2018 im Kunstraum Kreuzberg / Bethanien gezeigt wird.

JARDINS D'AMIS : RANDONNEES

Abb. JARDINS D'AMIS : RANDONNEES, Buchumschlag, entfaltet, 2015

JARDINS D’AMIS : RANDONNEES
Aus dem Gartenarchiv der Caroline Bittermann

Künstler-Enzyklopädie, ca. 360 Seiten in Farbe, dt./engl.

Mit Texten von Christine Heidemann und Lucia Schreyer

Erschienen im Salon Verlag & Edition, Köln, 2015

www.salon-verlag.de

Buchpräsentationen:

oqbo | paperfile on tour
POSITIONS Berlin Art Fair 
Flughafen Tempelhof – Hangar 4  
Columbiadamm 10  
D 10965 Berlin
Professional Preview |  
Donnerstag 27. September 2018 | 13 Uhr bis 17 Uhr (nur mit Einladung)
Eröffnung | Donnerstag 27. September 2018 | 17 Uhr bis 21 Uhr
Besuchertage | Freitag 28. September 2018 | 13 Uhr bis 20 Uhr 
Samstag 29. September 2018 | 13 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag 30. September 2018 | 11 Uhr bis 18 Uhr

oqbo | paperfile on tour
POSITIONS Berlin Art Fair
 | Stand E14
Arena Halle | Eichenstraße 4 | 12435 Berlin
Professional Preview | 
Donnerstag 14. September 2017 | 14 Uhr bis 18 Uhr (nur mit Einladung)
Eröffnung | Donnerstag 14. September 2017 | 18 Uhr bis 22 Uhr
Besuchertage | Freitag 15. September 2017 | 13 Uhr bis 20 Uhr
Samstag 16. September 2017 | 13 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag 17. September 2017 | 11 Uhr bis 18 Uhr

#TABS – Temporary Artist’s Book Shop/LAGE EGAL {OFF SITE}
Book Launch SHELF LIFE #13
Buchvorstellung mit einigen Drucken aus der
Sonder-Edition „Eutopische Dialoge“
Samstag, 23. April 2016, 19-21 Uhr
Linienstr. 141, 10115 Berlin
(Dokumentation LAGE EGAL…)

Friends with Books, Art Book Fair Berlin
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
Salon Verlag Köln
11. – 13. Dezember  2015
Eröffnung 11. Dezember 2015 ab 18 Uhr

oqbo | raum für bild wort ton, Berlin
Buchvorstellung mit einigen Drucken aus der
Sonder-Edition „Eutopische Dialoge“
Mit einem Konzert von Catherine Lorent (GRAN HORNO)
Mittwoch, 30. September 2015 ab 20 Uhr
(Dokumentation Galerie oqbo…)

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Buchvorstellung auf dem “Terrain vague”,
Eingeladen von Ilka Becker
Samstag, 18. Juli 2015 ab 14h

MISS READ, Akademie der Künste, Berlin
Salon Verlag Köln, Halle 1
26. – 28. Juni 2015
Eröffnung 26. Juni 2015 ab 17 Uhr

Universität der Künste Berlin
Buchvorstellung, Seminar: Women Rule the World
Donnerstag, 24. April 2015 ab 9h

Art Cologne, Köln-Deutz
Salon Verlag Köln, Halle 11.3, Gang B, Stand 046
16. – 19. April 2015
Eröffnung 15. April 2015 ab 14 Uhr

mehr…