JARDINS D'AMIS - DIE STADT DES HIRNS

Die Stadt des Hirns (Topiary Slam mit Lena Schorno), Manifesta 11, Zürich, 2016
Abb. Jardins d'amis - Die Stadt des Hirns (Topiary Slam mit Lena Schorno), Aquarellzeichnung auf Papier, Proposal für Manifesta 11, Zürich, 2016

 

 

 

Joint Venture-Performance von 
CAROLINE BITTERMANN mit LENA SCHORNO

 

Die Stadt des Hirns - Topiary Slam

 

Mittwoch, 7. September 2016, 21 h

 

Manifesta 11, Cabaret der Künstler - Zunfthaus Voltaire

Spiegelgasse 1, Zürich, Schweiz

http://m11.manifesta.org/en/artist/caroline-bittermann

 

Die Performance erinnert an die letzte Ausgabe der dadaistischen Zeitschrift „Der Zeltweg“ von November 1919. Autor war u.a. Otto Flake, neben Tristan Zara, Walter Serner und Jean + Sophie Täuber-Arp. Bei einem "Topiary-Slam" mit der Schweizer Holzschnitzerin Lena Schorno schneiden wir aus zwei mittelgroßen Buchsbaumpflanzen Portraits von Otto Flakes Roman Alter-Egos Lauda und Beust mit Kettensäge und Heckenschere. Als Schnitt-Vorlage dienen u.a. ein als Soundcollage eingespielter Auszug aus dem Roman „Die Stadt des Hirns“, dessen Erscheinen Otto Flake im „Zeltweg“ von 1919 ankündigt, als auch einige künstlerische Arbeiten daraus. Projezierte Zeichnungen aus meiner Serie "Die Stadt des Hirns" liefern als Licht-Installation die farbige Atmosphäre der Joint-Venture-Performance.

 

Film-Dokumentation der Performance...

 

JARDINS D'AMIS : RANDONNEES

Jardins d'amis : Randonnées
Abb. Jardins d'amis : Randonnées, Cover, entfaltet, 2015

 

JARDINS D'AMIS : RANDONNEES
Aus dem Gartenarchiv der Caroline Bittermann


Künstler-Enzyklopädie, ca. 360 Seiten in Farbe, dt./engl.

Mit Texten von Christine Heidemann und Lucia Schreyer
Erschienen im Salon Verlag & Edition, Köln, 2015
www.salon-verlag.de


Buchpräsentationen:

#TABS - Temporary Artist's Book Shop/LAGE EGAL {OFF SITE}
Book Launch SHELF LIFE #13
Buchvorstellung mit einigen Drucken aus der 
Sonder-Edition „Eutopische Dialoge“
Samstag, 23. April 2016, 19-21 Uhr
Linienstr. 141, 10115 Berlin 
(Dokumentation LAGE EGAL...)
 

Friends with Books, Art Book Fair Berlin

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin
Salon Verlag Köln
11. – 13. Dezember  2015
Eröffnung 11. Dezember 2015 ab 18 Uhr

oqbo | raum für bild wort ton, Berlin
Buchvorstellung mit einigen Drucken aus der 
Sonder-Edition „Eutopische Dialoge“
Mit einem Konzert von Catherine Lorent (GRAN HORNO)
Mittwoch, 30. September 2015 ab 20 Uhr
(Dokumentation Galerie oqbo...)
 
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Buchvorstellung auf dem "Terrain vague"
Samstag, 18. Juli 2015 ab 14h
 
MISS READ, Akademie der Künste, Berlin
Salon Verlag Köln, Halle 1
26. - 28. Juni 2015
Eröffnung 26. Juni 2015 ab 17 Uhr

Universität der Künste Berlin
Buchvorstellung, Seminar: Women Rule the World 
Donnerstag, 24. April 2015 ab 9h
 
Art Cologne, Köln-Deutz, 
Salon Verlag Köln, Halle 11.3, Gang B, Stand 046,
16. – 19. April 2015
Eröffnung 15. April 2015 ab 14 Uhr

 

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GEHEIME GAERTEN ROLANDSWERTH

Abb. Pflanzenturm in den geheimen gärten rolandswerth, Skulpturenufer Arp Museum, Remagen, Fotos: C. Bittermann, 2003-1017

 


DIE DRITTE KAMMER - DIE VOLLENDETE SPECULATION FUEHRT ZUR NATUR ZURUECK

Programmatische Kurzbeschreibung des Gesamtkonzepts der "geheimen gärten rolandswerth"
im Rahmen des "Skulpturenufer Remagen", Arp Museum Bahnhof Rolandseck (2002-2004)


"Den Garten sehen wir als rhetorische Landschaft, die sowohl ein gestaltetes, an der Natur orientiertes bildliches oder textliches Fragment sein kann, als auch ein Ort für dreidimensionale Denkmodelle - ein "begehbares Bild". Und natürlich ist er ein sozialer Kommunikationsraum. Im Rahmen des Langzeitprojektes "Skulpturenufer Remagen" des Arp Museums Bahnhof Rolandseck haben wir uns daher entschieden, den Hentzenpark in Rolandswerth, zu dessen Neugestaltung wir eingeladen wurden, zur Projektionsfläche für eine programmtische Aussage zu machen.

Mit dem Satz aus Novalis' "Allgemeinem Brouillon" von 1798: "Die vollendete Speculation führt zur Natur zurück" ergreifen wir ein Fragment, das als Denkfigur dem Park neben seinen historisch vielschichtigen Bedeutungskategorien ein übergeordnetes Prinzip zuweist. Der Satz wird in drei Teile geteilt: Der erste Teil "Die vollendete Speculation" wird zum Schriftzug auf dem neuen Haupttor, das nun durch diese Worte hindurch zum Betreten des Parks einlädt. Der zweite Teil des Satzes "führt" ist in das Bild eines Pflanzen-Turmes implantiert (dazu entstanden zwei Turm-Entwürfe als geprintete digitale 3-D-Modelle, 250 x 125 cm). Zuletzt bildet der dritte Teil des Satzes "zur Natur zurück" das Gitter am rückwärtigen, wieder rekonstruierten Ausgang des Parks, das von innen in Spiegelschrift erscheint.


Entscheidend für die Lesbarkeit und das Verständnis des Satzes "Die vollendete Speculation führt zur Natur zurück" ist die Einhaltung eines vorgegebenen Weges. Vom Haupttor zum Turm, um ihn herum und zurück in Richtung Rhein, führt dieser Weg über die Treppe hinaus auf einen ehemaligen Treidelpfad und mit einem lesenden Blick zurück zum Gewächshaus, das als befestigte Ruine den musealen Standort bildet. In dokumentarischer und sprachlicher Form wird hier der wechselhaften Vergangenheit dieses 120 Jahre alten Parks Ausdruck verliehen.

Der zentrale künstlerische Eingriff ist ein Pflanzen-Turm, dessen rechnererzeugte Darstellung als symbolhaft aufgeladenes Landschaftsbild mit vermeintlicher Ruinenmetaphorik angelegt ist. Er ist von uns aber durchaus nicht als Ruine gemeint, sondern als Beton-Architektur, die Pflanzen und Tieren einen exemplarischen Ort zur Besiedelung anbietet. Der Turm ist kein Verlassenheit und Verfall symbolisierender Point de Vue, um irgendeine Vergangenheit zu verklären, sondern ein Buchstabengebilde, auf dem Natur zu künstlerischem Material werden kann. Von der Pflege des Gärtners hängt ab, wie lesbar das Rätsel und somit auch seine Lösung im Wort "FUEHRT" bleibt.

Wichtig erscheint uns, den Park in seiner schon vorhandenen Schönheit erfahrbar zu machen. Das Aufstellen des Turmes ist nicht so sehr als skulpturale Setzung gemeint (was es natürlich auch ist), sondern eher als die Einführung eines Generators für die Intensivierung des Blicks auf die Schönheit der Anlage - wie eine Art Sender, der Wellen der Erkenntnis an bereite Empfänger ausstrahlt."


Caroline Bittermann/Peter Duka 

www.geheime-gaerten-rolandswerth.de 

 

DRAWING FROM THE FUTURE

Treebaby (Alphabeth)
Abb. C. Bittermann, Jardins d'amis - Treebaby (Alphabeth), Tuschezeichnung, 2006



75 ZEICHNUNGEN DER GEGENWART


Eröffnung: Mittwoch, 1. März 2017, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 2. März bis 31. Mai 2017


Salon für Kunstbuch 21er Haus
Arsenalstraße 1,  1030 Wien
Mi: 11-21 Uhr | Do-So: 11-18 Uhr  
An Feiertagen geöffnet
www.salon-fuer-kunstbuch.at



Zur Ausstellungseröffnung:
ANKE BECKER IM GESPRÄCH
MIT BERNHARD CELLA
ZU ANONYME ZEICHNER

ILLUSTROMAT - PERFORMANCE VON
FRANZ THE LONELY AUSTRIONAUT





Mit dem Bleistift auf Reisen gehen, mit der Hand denken, in wenigen Strichen und Linien die Perspektive einer skulpturalen Form festhalten - die Kunst der Zeichnung gehört nicht nur zu den frühesten, sondern auch erfindungsreichsten Spielfeldern der bildenden Kunst.


Wie gestalten sich Motivfindungsprozesse in aktuellen Medienumgebungen? Welchen Einfluss haben Drucktechniken wie Print on Demand, Risographie oder Digitaldruck auf die künstlerische Produktion im Feld der Zeichnung? Und welche strategische Rolle spielt die Publikation und Distribution auf Papier?

Im Kontext der dreimonatigen Ausstellung “Drawing from the Future” (1. März bis 31. Mai 2017) werden in mehreren Veranstaltungen Verleger, Distributoren für Kleinauflagen sowie Künstlerinnen und Künstler ihre Produktionen vorstellen und das derzeitige Beziehungsgeflecht zwischen Zeichnung und dem Medium Buch verhandeln.

Die Ausstellung zeigt 75 aktuelle Zeichnungen von internationalen und lokalen Künstlerinnen und Künstlern. Sie werden anonym sowie in Buchformaten zwischen A3 und A5 und in Gruppen zu je 25 Zeichnungen pro Monat präsentiert. Die Mehrzahl der Werke wurde den Beständen des Kunstprojekts “Anonyme Zeichner” der Berliner Künstlerin Anke Becker entliehen. Seit 2006 lädt Becker in öffentlichen Aufrufen ihre Kollegenschaft zur Weitergabe neuer Arbeiten ein. Aus diesen arrangiert sie Verkaufsinstallationen ohne Hierarchien, in denen die üblichen Regeln des Kunstmarkts ausgehebelt und ad absurdum geführt werden. Alle Zeichnungen sind zum Einheitspreis von € 200.- im Salon für Kunstbuch erhältlich. 

 


DE LIRIO

 

 

 

 

DE LIRIO RARITÄTENLADEN VOL. I

Konzept: Caro Suerkemper

 


Vom 23. Juli bis 30. September 2016


Eröffnung
 22. Juli 2016 von 18.00 bis 22.00 Uhr

Finissage 30. September 2016
 

Dienstag bis Samstag 11.00 bis 13.00 Uhr sowie 14.00 bis 18.00 Uhr
Galerie Braubach five - Braubachstr. 5 - 60311 Frankfurt
Phone: +49 (0) 69 13379051 - Mobile: + 49 (0) 162 4388 333
galerie@braubachfive.eu - www.braubachfive.eu

www.delirio.info

 


Am Freitag, den 22. Juli 2016 um 18 Uhr öffnet der De Lirio – Raritätenladen Vol.I
in den Räumen der Galerie Braubach Five, in Frankfurt am Main, für Sie seine Pforten.

Der De Lirio – Raritätenladen fußt im ‚Kuriosen’ (lateinisch curiositas ‚Neugier‘). Wir zeigen Erlesenes, Seltsames, Wunderliches, und Skurriles aus der Produktion von über 80 Künstlern. Sie finden bei uns Objekte merkwürdigster Art, Erstaunliches aus Kollaborationen und Ausflüge der Künstler in die Welt des Designs oder des Angewandten, aber auch obskure Ergebnisse künstlerischer Entgleisungen. Wir vereinen in unseren Regalen Kunstwerke unterschiedlichster Künstlercharaktere, berühmter und weniger bekannter, mit den verschiedensten Provenienzen... Schon seit der Antike wurden Kuriosa zusammengetragen und in Sammlungen öffentlich zur Schau gestellt. Diese Raritäten– oder Kuriositätenkabinette waren Vorläufer der sogenannten Wunderkammern, aus denen später die Museen hervorgingen.


De Lirio, übersetzt ‚von der Lilie’, steht symbolisch für ‚Reinheit’ und ‚Erlösung’, also für einen Zustand der Unschuld, in dem wir uns bei der Geburt befinden. Da aus dem unbewussten Unschuldszustand durch Individuation – zumindest als anzustrebendes Ideal – wieder ein bewusster Zustand der Unschuld erreicht werden kann, symbolisiert die Lilie auch den Prozess der Bewusstwerdung. Neugier und eine wissenschaftliche Beobachtungsgabe, ein Sehen ohne Vorurteil sind das Wesen einer Offenheit, die sich ebenfalls im Symbol der Lilie manifestiert.

Die uns allen immer noch innewohnende Sehnsucht nach dem Andersartigen, aber auch nach dem ‚Fremden in uns‘, möchten wir im De Lirio – Raritätenladen erfüllen.
 

Abb. C. Bittermann, Follies - Wasserspeier, Modellbaumaterial,1993




Die Weissenhofer: Matthias Beckmann, Jörg Mandernach, Uwe Schäfer | Angelika Arendt | Laura Baginski | Heike Kati Barath | Matthias Beckmann | Peter Böhnisch | Caro Bittermann | Conni Brintzinger | Maria Bubenik | Peter Duka | Tom Dzieran | Tim Ernst | Tom Früchtl | Crislogo Furtado | Pierre Granoux | Sabine Gross | Sebastian Gögel | Florian Haas | Bernhard Härtter | Margarete Hahner | Heike Hamann | Gabi Hamm | Paule Hammer | Stef Heidhues | Vanessa Henn | Irène Hug | Nico Ihlein | John Isaacs | Susanne Jung | Michael Kalmbach | Stefan Kaminski | Isabel Kerkermeier | Katia Kelm | Heike Kelter | Julia Kissina | Karen Koltermann | Svenja Kreh | Michael Lauterbach | Dirk Lebahn | Marko Lehanka | Nikolaus List | Catherine Lorent | Stephan Melzl | Isa Melsheimer | Iris Musolf | Dorothea Nold | Julia Oschatz | Nicole van den Plas | Katrin Plavcak | Livia Polidoro | Thomas Ravens | Gunnar Reski | Stefan Rinck | Agnes Rosse | Fred Rubin | Christoph Ruckhäberle | Manfred Schneider | Veronika Schumacher | Michael Schultze | Ulrika Segerberg | Heidi Sill | Martin Städeli | Ernst Stark | Tine Steen | Marc Soisson | Astrid Stricker | Caro Suerkemper | Alex Tennigkeit | Pierre Tilman | Johannes Thoma | Rebecca Thomas | Peter Torp | Kata Unger | Annika van Vugt | Christian Weihrauch | Albert Weiss | Martin Wellmer | Maja Weyermann | Dana Widawski | Andrea Wilks | Stephen Wilks | Barbara Wille


 

A PLACE IN TIME NIROX SCULPTURE PARK 2016

A PLACE IN TIME

NIROX SCULPTURE  |  WINTER 2016

Preview

1 May 2016

10 am - 5 pm

A Place in Time presents over 40 new sculptures by artists from Africa, Europe and the USA. The exhibition considers contemporary sculpture practice within a human tradition to make and appreciate objects that is seemingly as old as we
are, underpinned by an exceptional display of artifacts on loan from the University of the Witwatersrand Origins Centre
Museum collection, curated by Lara Mallen. A Place in Time, is curated by Helen Pheby PhD, Senior Curator at Yorkshire
Sculpture Park, in collaboration with Mary-Jane Darroll, assisted by interns Naudia Yorke and Danika Bester.

A Place in Time will celebrate, encourage and share with the world the highest standard of creative practice informed by
and focusing attention on the exceptionally important context of South Africa as a centre of global heritage and an exciting contemporary art destination.


NIROX on ARTSY https://www.artsy.net/show/nirox-foundation-a-place-in-time-2016-nirox-sculpture-park



BETH DIANE ARMSTRONG [SOUTH AFRICA] | CAROLINE BITTERMANN [GERMANY] | SEAN BLEM [SWITZERLAND] | WILLEM BOSHOFF [SOUTH AFRICA] | JONI BRENNER [SOUTH AFRICA] | JENNA BURCHELL [SOUTH AFRICA] | ANTON BURDAKOV [UNITED KINGDOM/UKRAINE] | DUNCAN CAMPBELL [UNITED KINGDOM] | MAT CHIVERS [UNITED KINGDOM] | MARCO CIANFANELLI [SOUTH AFRICA] | REBECCA CHESNEY [UNITED KINGDOM] | PRIYANKA CHOUDHARY [INDIA] | HANNELIE COETZEE [SOUTH AFRICA] | STEVEN COHEN [SOUTH AFRICA] | RUANN COLEMAN [SOUTH AFRICA] | VICTOR EHIKHAMENOR [NIGERIA/USA] | JEM FINER [UNITED KINGDOM] | RICHARD FORBES [SOUTH AFRICA] | RAIMI GBADAMOSI [SOUTH AFRICA] | HAROON GUNN-SALIE [SOUTH AFRICA] | OSARETIN IGHILE [NIGERIA] | RICHARD LONG [UNITED KINGDOM] | MICHELE MATHISON [SOUTH AFRICA] | NANDIPHA MNTAMBO [SOUTH AFRICA] | MOHAU MODISAKENG [SOUTH AFRICA] | CLARA MONTOYA [SPAIN] | MOATAZ NASR [EGYPT] | SERGE ALAIN NITEGEKA [SOUTH AFRICA] | LWANDISO NJARA [SOUTH AFRICA] | THOMAS J. PRICE [UNITED KINGDOM] | MARY SIBANDE [SOUTH AFRICA] | MIKHAEL SUBOTZKY [SOUTH AFRICA] | ANGUS TAYLOR [SOUTH AFRICA] | JOHAN THOM [SOUTH AFRICA] | LORENA GUILLEN VASCHETTI [ARGENTINA] | JAMES WEBB [SOUTH AFRICA] | BERCO WILSENACH [SOUTH AFRICA]

 

Jardins d'Amis - Gate in Ruin(SAN)/ A Place in Time

GATE IN RUIN (SAN) 2011/12
Abb. Jardins d'amis - The Gate in Ruin(SAN), Nirox Foundation, near Johannesburg, South Africa, Fotos: Nirox, 2017/2016/2012



Working with the idea of the historical English Landscape Garden, where ruins often had critical political impacts expressing the rebellious opinion of the garden-owners through architectonical representations of a “better past”, I have constructed an artificial ruin titled “Jardins d’amis – Gate in Ruin(SAN)”.  Oscillating between a sculpture, a garden-architecture and text written on the ground, I am taking a wider perspective, though, going back to our origin, not only to the Western World’s origin, but to the “Cradle of Humankind”, in particular to our DNA and in consequence to the SAN people.  They are supposed to be the first branch of the human genealogical tree from which all other races have spread over the globe.  My research of the SAN has led to a deepened understanding of the contradiction of their place as our genetic origin and the racist treatment of the few surviving SAN groups pushed to the Kalahari-Desert.

I emphasize these contradictions by writing” the word SAN in two different ways on the ground, with architecture and light, gaining and loosing its readability as the visitor and the sunlight are moving on. As for the architecture, its three letters S  A  N are built out of used construction-material, natural stones from the bush-land around and specific plants chosen by three gardeners of the foundation (Michael Mlaula, Jerry Israel Mosime and Alpheus-Kotsedi Nyatsiso) who have helped to build the art-work. Their participation is part of the concept of the creation and they are invited to take care of the work and the plants now and in the future.

Beyond the reception of the work as an autonomous sculpture or a memorial dedicated to the SAN people, the ideal use of the work would be one of a meeting point of all people living and working on the property or visiting the art foundation regardless their social class or position in the foundation's context. Therefore the S of the word SAN is constructed as a bench (in the sense of the "Line of Beauty" used in the historical English Landscape Gardens) and inside the pyramid representing the A, a fireplace and two rocks to sit on are installed. Everybody is invited to meet there, to have lunch or supper together, to make fire, to have discussions and to solve problems on a neutral ground. The installation could also be seen as a stage for dancers, performance-artists and musicians assuming shared artistic convictions.

Filmdocumentation of THE GATE IN RUIN(SAN)...


NAVIGARE NECESSE EST

Eutopische Dialoge 2015
Abb. Jardins d'amis - Eutopische Dialoge (Himla Soodyall & Henrikke Nielsen), Fine Art Print, 2015




NAVIGARE NECESSE EST
Seefahrt tut Not

Olivia Berckemeyer Caroline Bittermann Conni Brintzinger Peter Bräuninger
Gerrit Confurius Mathias Deutsch Burkhard Driest Christoph Eckelt Franziska Fürst
Mariola Groener Hannes Gruber Franziska Hufnagel Stefan Kaminski Heike Kelter
Karen Koltermann Timo Klöppel Gabriele Langendorf Bo Christian Larsson Minor
Alexander Klaus J. A. Mellenthin Ekaterina Mitichkina Julia Oschatz Swen Pietsch
Katrin Plavcak Römer + Römer Veronika Schumacher Eva Schwab Bettina Sellmann
Pola Sieverding Marc Soisson Caro Suerkemper Alex Tennigkeit
Wawrzyniec Tokarski Urlich Urban Claudia Zweifel 

 

Kuratiert von Catherine Lorent

 

Eröffnung: 25.9. 2015  7 pm

Musikalische Unterhaltung: Sounds from Sea – Selection by Vicious V + Lorenza Cc.

Finissage: 11.10 2015  7 pm

Franziska Fürst: The Silence of the Sirens-Garments <ex aqua <

Musikalische Unterhaltung: Shanty Doom (Surprise)


Aussstellung: 26.9. - 11.10 2015
Samstags geöffnet von 15 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung

Einladung Navigare necesse est

 

SCHAU FENSTER

Raum für Kunst

Lobeckstr. 30-35
10969 Berlin
U8/M29 Moritzplatz

www.schau-fenster.info
info@party-arty.de 

JARDINS D'AMIS : RANDONNEES

Jardins d'amis : Randonnées, Aus dem Gartenarchiv der CB
Abb. Jardins d'amis : Randonnées, Ausstellungsansicht, Primo Piano, Paris, Februar 2015, Photo: Romain Darnaud

 


Jardins d'amis : Randonnées

Aus dem Gartenarchiv der

CAROLINE BITTERMANN
 


Vom 23/01 bis 21/02 2015 
Vernissage Donnerstag, den 22/01 von 17h bis 21h


Kuratorin : Lucia Schreyer


PRIMO PIANO
4 rue Gabriel Laumain 75010 Paris
T/+33 1 42 46 78 40 / +33 6 75 69 59 47
Horaires d’ouverture: du jeudi au samedi
de 14h à 19h ou sur rendez-vous
www.primopiano.fr


 

La fabrique du jardin – ou de l’amitié entre Mot et Image
Die Rolle des Textes und sein Verhältnis zum Bild in den Gärten der Caroline Bittermann


Die Frage nach dem Ursprung ist für Caroline Bittermann ein Thema, das sich aus ihrer persönlichen Biographie und Auseinandersetzung mit den Ideen der deutschen Romantik erklärt. Bittermann ist Malerin und daher drängt es sie zum Bild. Aber auch das Wort wird unter den Bedingungen eines ästhetischen Bildregimes behandelt. Wenn Buchstaben bei Bittermann zu Skulpturen bzw. Architekturen werden, werden sie autonom und bekommen eine ikonische Qualität. Frei nach Hugos Ausspruch „Les mots ont une figure“ porträtiert Bittermann nicht nur Personen und Orte, sondern gibt auch Worten oder Sätzen ein Gesicht.

In den Freundschaftsporträts sind Menschen dargestellt, die in direkter familiärer, freundschaftlicher oder beruflicher Verbindung mit Bittermann stehen. Daneben gibt es die „Wahlverwandtschaften“: (historische) Personen, deren Ideale und Ziele das Denken Bittermanns präg(t)en. Auch Künstler, in deren Werk sie eine „Familienähnlichkeit“ erkennt, werden porträtiert. Ein fiktiver Stammbaum bzw. eine „Ahnenkoralle“ ergibt sich. In diesem Sinne sind  Bittermanns Porträts geheime Fensterausblicke auf die mannigfaltigen Phantasielandschaften und utopischen Inseln der Porträtierten. Die Malerei übernimmt dabei eine Vermittlerrolle; sie ist die „Linse“, durch die wir blicken.

Das Ergebnis einer jahrelangen Recherche zu dem sehr weit gefassten Konzept des Gartens, als sowohl realem als auch abstraktem Ort, ist nun die Geburt des vorliegenden Künstlerbuches. Der Aufbau des Buches spielt dabei eine besondere Rolle, indem es beide Phänomene - Bild und Text - freundschaftlich vereint. Dabei ist der erläuternde Teil im Herzen des Buches angesiedelt. Ummantelt wird diese „theoretische“ Mitte von den nach außen sich auffächernden Dokumentations-Photos der besuchten realen „Gärten“. Ihnen gegenüber stehen die unkommentierten Porträt-Malereien.

Wir befinden uns inmitten einer Geschichte der Freundschaft: zwischen dem Wort und dem Bild. Es ist das Lebensbuch der Caroline Bittermann. So wenden wir die Seiten aus ihrem „unendlichen Roman“, und blättern gleichzeitig in der Natur, denn diese ist, so Hugo, „der große Buchstabe und die große Schrift; denn die Erde“, „hat als Verse die Wälder und als Strophen die Berge!“
 

Ausschnitte aus dem Text von Lucia Schreyer im gleichnamigen Künstlerbuch


Primo Piano Paris
Abb. Bazar@Primo Piano, Paris, April 2015, Photo: Romain Darnaud

BAZAR
 
Elsa Werth - Adrien Genty
Ernst Stark - Andreas Diefenbach
Pauline Toyer - Daniel Otero Torres
Caroline Bittermann - Marinella Senatore
Eva Barto - Helene Hellmich

Vernissage vendredi 17 avril de 17h à 21h
exposition présentée du 18 avril au 16 mai 2015 
(fermeture les 1er, 8 et 14 mai)

Commissaire : Lucia Schreyer


PRIMO PIANO
4 rue Gabriel Laumain
75010 Paris 
T/ 01 42 46 78 40 / 06 75 69 59 47
du jeudi au samedi /
14h - 19h et sur rendez-vous

THE HISTORY OF PAINTING REVISITED

Abb. www.thehistoryofpaintingrevisited.weebly.com, Schaufenster des Kunstvereins Düsseldorf, Februar 2015



WWW.THE HISTORY OF PAINTING REVISITED.WEEBLY.COM


ein Projekt der Künstlerinnen
Caro Bittermann, Katrin Plavcak und Claudia Zweifel

Die Website dokumentiert Malerinnen der letzten Jahrhunderte und wächst im Laufe
der Zeit durch Beiträge der Autoren und Autorinnen. Es ist eine Informationsseite,
die die fehlende Repräsentation der Malerinnen in der Kunstgeschichte aufzeigt.
Dieses Archiv ist gleichzeitig ein Ort zur Entdeckung und Neuschreibung historischer Konzeptionen.
 
 

Im „Schaufenster“ des Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

Eröffnung am Donnerstag, den 6. Februar 2015 ab 18 h
Vom 6.Februar bis 3.Mai 2015



Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf

Telefon +49 (0) 211 2107420
Fax +49 (0) 211 21074229
mail(at)kunstverein-duesseldorf.de
www.kunstverein-duesseldorf.de

JARDINS D'AMIS - RUINENTOR (SAN)

Das Ruinentor
Abb. Jardins d'amis - Das Ruinentor (SAN), seit 2012, dreiteilige Garten-Skulptur, Nirox Foundation, bei Johannesburg, Südafrika, Photos: 19.02.2013

Das Garten-Kunstwerk Jardins d'amis - Das Ruinentor (SAN) entsteht zum Jahreswechsel 2011/2012 in der Nirox Stiftung, nahe Johannesburg in Süd-Afrika.  Das dialogisch-partizipatorische Prinzip der Malerei-Serie "Jardins d'amis" wird hier zur Grundlage eines weit gefächerten Blicks auf "ideale oder Sehnsuchts-Orte" und gleichzeitig findet eine zeitgenössisch aktualisierte Auseinandersetzung über das "Pittoreske" und seine politischen Implikationen statt. Begriffe wie "Ursprung", "Quelle" und "Paradies-Vorstellung" werden in einem globalen Kontext untersucht. Da der Garten als Synonym für all diese Begriffe angesehen werden kann, stellt die Nirox-Stiftung ein komplexes Versuchs-Gelände für die implizierten Widersprüche dar: Seine Lage in einem wissenschaftlich brisanten Gebiet (Weltkultur-Erbe "Wiege der Menschheit" mit wichtigen paläontologischen Funden) und die sozial und ökologisch schwierigen Bedingungen seiner Erhaltung kontrastieren mit den assoziierbaren Vorstellungen von „paradiesischer Vollkommenheit“ und „arkadischer Schönheit“.  

Dokumentation zu JARDINS D'AMIS - RUINENTOR (SAN) ...

 

Artikel in "Art South Africa", März 2012: COMING FULL CIRCLE von Daniela Goeller (Pdf)



JARDINS D'AMIS - SILHOUETTES

Serie aus über 150 Portraits
Als fortlaufende Unternehmung seit 2006

Alle Arbeiten 30 x 21 cm, Gouache auf Papier, gerahmt


...Wie die Planeten in einem kosmischen Nebel ihren Platz haben, so nehmen all die Bilder von Landschaften, Architekturen, Räumen und Dingen ihren Platz in Caroline Bittermanns künstlerischem Universum der Jardins d’amis ein. In diesen ‚Gärten der Freundschaft’ wechseln sich Traummotive mit exakt gemalten Ansichten der Welt, die uns umgibt, ab. Eingefügt in Silhouetten von Gesichtern im Profil erscheinen die Motive wie ein Blick in das Innere der Dargestellten, in ihre Gedanken und Vorstellungen.

 

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GEHEIM

geheim-bittermann-arpmuseum-2013
Abb. Caro Bittermann, Jardins d'amis - geheim, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, 2013
Die Ausstellung »geheim« widmet sich gleichermaßen dem langjährigen gemeinsamen Werk von Caro Bittermann und Peter Duka, als auch den daran anknüpfenden Solo-Arbeiten beider Künstler. Von 1995 bis 2004 arbeiteten »Bittermann und Duka« zusammen an dem umfangreichen Projekt »Die Dritte Kammer«. Im Rahmen dieser Werkphase entstand auch der öffentliche Park »die geheimen gärten rolandswerth« für das Skulpturenufer Remagen. In einem chronologischen Parcours entlang der wichtigsten Gemälde und grafischen Arbeiten wird »Die Dritte Kammer« im Arp Museum Bahnhof Rolandseck retrospektiv vorgestellt.

 

In ihrem Solo-Projekt »Jardins d’amis« greift Caro Bittermann die in der gemeinsamen Arbeit vollendete Gedankenschleife wieder auf und schreibt inmitten der sogenannten »Wiege der Menschheit«, in einem südafrikanischen Naturreservat, das Wort SAN in die Landschaft. Die Gartenskulptur ist dem Volk der San gewidmet, das die vermutlich ältesten genetischen Codes der Menschheit in sich trägt. Ein Film dokumentiert die zugehörige Recherche- und Konstruktionsphase. Die seit 2004 geführte, intensive Auseinandersetzung mit dem Thema »Ursprung« und das Fragen nach individuellen Sehnsuchtsorten zeigt auch die über 100 Gouachen umfassende Porträtserie »Jardins d’amis - Silhouettes«.

Peter Dukas Malereiserien verfolgen unter anderem die Erkundung der Ruinenmalerei im romantischen Kontext weiter, welche ebenfalls bereits in den Gemeinschaftsarbeiten des Künstlerpaares eine Rolle spielte. In seinen lebendigen kleinformatigen Gemälden bewegen sich literarische oder politische Figuren, aber auch Hunde und Affen, die den Betrachter in skurrilen »inneren« Landschaften herumführen. Ein Protagonist seiner Malereien ist beispielsweise Rameaus Neffe aus dem literarischen Werk Denis Diderots. Selbstironisch reflektiert Peter Duka die Rolle des Künstlers und spielt genreübergreifend mit Historien-, Porträt- und Landschaftsmalerei.


Film-Dokumentation zu "Jardins d'amis" in der Ausstellung "geheim"...

Film-Dokumentation zu "Die Dritte Kammer" in der Ausstellung "geheim"...

Informationen zu den "geheimen gärten rolandswerth"...



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Salon Verlag Köln.

geheim-flyer



21. April bis 20. Oktober 2013

ARP MUSEUM Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen

Tel +49 (0)22 28/94 25-0
Fax +49 (0)22 28/94 25-21
info@arpmuseum.org
www.arpmuseum.org

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 
und Feiertags 11 bis 18 Uhr

Geheim-Aktionen

Abb. Catherine Lorent, Patrycja German, Ludwig Seyfarth in den geheimen gärten rolandswerth, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, 28. Juli 2013


Im Rahmen der Ausstellung »geheim. Caro Bittermann und Peter Duka« in den Räumen des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, fanden am Sonntag, den 28. Juli 2013 zwischen 14 und 18 Uhr in den »geheimen gärten rolandswerth« gleichzeitig ein mobiles Konzert, eine Kartenlege-Performance und ein Ruinen-Spaziergang statt.

Catherine Lorent (Berlin/Luxemburg), die vor einigen Jahren ihr musikalisch/performatives Gebilde »Gran Horno« schuf, bespielt damit zurzeit den luxemburgischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Mit ihrer eigenen Stimme und immer wieder neu gesampelten Soundcollagen, mit Gitarren und Flügeln oder Keyboards gestaltet sie ihre performativen Auftritte.
In den »geheimen gärten rolandswerth« gab sie ein mobiles Konzert mit E-Gitarre und Gesang.

Patrycja Germans (Berlin/Polen) Ausgangspunkt ihrer Performances ist der eigene Körper in alltäglichen Situationen, wobei sie oft das Publikum in die Handlung einbezieht.
Ihre Performance »Kartenlegen«, die sie für die »geheimen gärten« auswählte, fand bisher auch in Berlin, Stuttgart, Saarbrücken und Los Angeles statt. In der Gewächshausruine der Gärten legte sie einigen Besuchern die Karten und sagte ihnen die Zukunft voraus. 


Ludwig Seyfarth (Berlin) ist Ausstellungskurator und Kunstkritiker. Im Kai 10, Düsseldorf, stellte er in den vergangenen Jahren mit Zdenek Felix mehrere Ausstellungen zusammen. In diesem Sommer wurde die von ihm kuratierte Malerei-Ausstellung »Gestohlene Gesten« im Kunsthaus in Nürnberg eröffnet.
Auf einem Spaziergang durch die »geheimen gärten« lud er die Besucher zu einer Gedankenreise zum Thema »Ruinen« ein. Seine Bildbeispiele führten von der Antike bis in die Gegenwart zu den zerstörten Türmen des World Trade Centers.



the history of painting revisited

Karoline von Günderode/Marie Ellenrieder
Abb. Jardins d’amis - Karoline von Günderode (Marie Ellenrieder), 2009/13

THE HISTORY OF PAINTING REVISITED/
ff bei "
Painting forever!"


Deutsche Bank Kunsthalle, Berlin,
9. Oktober 2013, 18.30 h

Mit dieser speziellen Abendveranstaltung in der Deutsche Bank Kunsthalle, Berlin, möchte die Künstlerinnengruppe ff an einige der heraus ragenden Malerinnen der letzten Jahrhunderte erinnern. In performativen Vorträgen der Gruppenmitglieder und einiger KollegInnen werden deren oft vergessene Lebenswerke vorgestellt. Danach lädt ff alle Anwesenden zu einem Spaziergang zu einer nahe gelegenen Kunst-Institution ein, um darauf aufmerksam zu machen, dass Malerinnen in Berlins öffentlichen Sammlungen nur unzureichend vertreten sind. 

Mit: Caroline Bittermann, Christina Dimitriadis/ƒƒ, Ali Fitzgerald, Marie Letkowski, Antje Majewski/ƒƒ, Katrin Plavcak/ƒƒ, Jen Ray/ƒƒ, Mathilde Rosier, Veronika Schumacher, Christian Schwarzwald, Ulrika Segerberg, Katja Sittig, Juliane Solmsdorf/ƒƒ, Melissa Steckbauer/ƒƒ, Elizabeth Stevens, Magda Tothova/ƒƒ, Marcus Weber, Claudia Zweifel





Caro Bittermann über Marie Ellenrieder

"Deswegen kömmt es mir aber vor, als sähe ich mich im Sarg liegen und meine beiden Ichs starren sich ganz verwundert an." Karoline von Günderrode beschreibt diese Traumvision gegen Ende ihres kurzen Lebens, das sie sich selbst  1806 nimmt  - mit einem präzisen Dolch-Stich direkt ins Herz. Der Widerspruch zwischen der Sehnsucht nach hochfliegender künstlerischer Freiheit und der Realität, ihre Gedichte unter dem männlichen Pseudonym Tian veröffentlichten zu müssen, um ernst genommen zu werden, ist unerträglich geworden.  Aber auch der Widerspruch zwischen der Sehnsucht nach einer leidenschaftlichen, absoluten Liebe und der Wirklichkeit einer frustrierenden Menage à Trois in beengtesten Verhältnissen, die ihr Liebhaber zuletzt aus Schwäche abgebrochen hat, bringt sie zu der Erkenntnis: "Wo ich zuhause bin, da gibt es die Liebe nur um den Preis des Todes."

Auf dieser Gouache hier ist in der äußeren Silhouette das Profil der Günderode zu sehen. Im Inneren erscheint das Profil von Marie Ellenrieder, die Kopie eines Selbstportraits der Malerin von 1819.

Die Konstanzerin Marie Ellenrieder, könnte nämlich das zweite Ich sein, das die Günderode in ihrer Traumvision verwundert anstarrt. Sie könnte das Alter Ego sein, das -  obwohl Zeitgenossin - als Künstlerin die gegenteilige Lebens-Entscheidung trifft. Sie lehnt bewusst Ehe und Kinder ab und verschreibt sich ausschließlich der Malerei und das mit großem Erfolg: Als erste 1813 offiziell eingeschriebene  Kunst-Studentin und Meisterschülerin an der Akademie in München, als erste deutsche Kirchen-Altar-Malerin und ab 1829 als badische Hof-Portraitistin bleibt sie geschäftstüchtig bis ins 72. Lebensjahr.


Sie glaubt, dass ihr Talent ein Gottesgeschenk sei und dass sie verpflichtet sei, es durch eine tief empfundene Andachtsmalerei zurückzugeben. Wie die Nazarener, die sie 1822 in Rom besucht, verschreibt auch sie sich dem Paradoxon, das subjektive Gefühl und die absolute Identifikation mit dem christlichen Motiv als Motor zu begreifen, dabei aber formal streng die ikonographischen Vorgaben der Frührenaissance zu zitieren. Das Bild wird als religiöses Objekt gedacht, dessen Oberfläche so perfekt zu sein hat, als sei es nicht von Menschenhand gemalt, als sei nicht einmal das Medium Malerei im Spiel, damit die Unsichtbarkeit des malenden Subjekts seine Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der katholisch Gläubigen indirekt zu erkennen geben kann. Diese Bescheidenheit gehört zum Credo wie die Reinheit der Linie als Ausdruck der reinen Lehre und die "Ächtheit" der Empfindung bei diesem Ausdruck. Das macht die radikalen Napoleongegner zu den ersten Konzeptkünstlern und  ihren „Lukasbund“ zur ersten modernen Sezession.

Die fundamentalistisch anmutenden, „kunstliebenden Klosterbrüder“, die sich zwar programmatisch dem eher weiblichen Prinzip der innigen Liebe und tiefen Freundschaft verschrieben haben, nehmen Marie Ellenrieder dennoch als Malerin nicht ernst. Die fehlende Anerkennung setzt ihr zu und sie fährt weiter nach Florenz, um Raffael und Perugino lieber vor den Originalen zu studieren. Raffael war, neben Albrecht Dürer, in der Kunstreligion der Nazarener zum Heiligen aufgestiegen. Und das obwohl der leibhaftige Raffael seine Madonnen nach sehr „fleischlichen“ Modellen gemalt hatte und jung an der Syphilis gestorben war.

1824 kehrt Marie Ellenrieder mit dem Gemälde "Maria mit dem Jesusknaben an der Hand“ nach Deutschland zurück. Sie wird dieses malerische Ergebnis ihrer ersten Italienreise nie verkaufen und als persönliches Altarbild immer in ihrer Nähe behalten. Ihre Rückbindung an das Malerei gewordene Numinose gibt ihr die Kraft trotz Einsamkeit und Selbstzweifeln weiter zu machen, ganz im Gegensatz zu Karoline von Günderode, der der Glaube an das Ideal der ikarischen Freiheit keinen materiellen Halt geben konnte und die daher so früh abstürzen musste. Beide Künstlerinnenschicksale tragen den Stempel des 19. Jahrhunderts. Beide Frauen sind sich aber trotz ihrer gegensätzlichen Lebensentwürfe ebenbürtig. Denn ausgemacht ist auch heute nicht, was besser ist: Write fast, love hard and die young oder live long and paint lonely.

Deutsche Bank Kunsthalle, 9.10.13
Abb. History of Painting Revisited, initiiert von ff, Deutsche Bank Kunsthalle, 9. Oktober 2013, Foto: ff

Modifications

Abb. Jardins d'amis - modifications/wandlungen, vom Atlantik/Port Bayonne/Blockhaus allemand ins ZK/U, Berlin umgesetzte Dünenpflanzen - nach grafischer Pflanz-Anweisung an die Kuratoren, mit Reise-Set auf der Zwischenstation in der Ensba Paris, 2013



Le projet d’exposition tournera autour de la notion de la modification (lat. modus: mésure, façon, manière; facere: faire) et des ramifications corrélées que peut provoquer ce mot: altération, changement, conversion, correction, métamorphose, progression, rectification, révision, transformation, variation, évolution, décision, intention, modulation, reformation, actualisation, intervention, ...

Imaginez que vous êtes assis dans le train Paris – Berlin (une petite modification de la situation butorienne dans La Modification1 où la destination change : dans le roman, vous voyagez à Rome pour retrouver votre maitresse). Vous aviez un projet précis dans la tête avant d’entreprendre ce voyage. Ce projet se transforme au fur et à mesure, les micro événements pendant le trajet vous font changer d’avis. Votre décision est mise en doute par l’échelonnement de raisons ; les gares défilent devant vous, le temps passe trop lentement et vous empêche de rester sur un choix de vie. Les gestes des autres voyageurs orientent vos pensées de telle sorte que vous révisez la façon dont vous voyez votre propre situation, une nouvelle énergie se libère.

L’apparence ou la position de vos oeuvres pourrait changer au cours de l’exposition, et par le contact avec d’autres formes. Votre oeuvre pourrait bouger dans l’espace, on pourrait s’imaginer une sculpture performante. Des oeuvres en déséquilibre, en devenir, en transition. Des oeuvres comme les exposants : en passage. Vos travaux révèleront les modifications nombreuses (peut‐être d’une oeuvre déjà existante qui soit modifiée ou une modification de l’espace d’exposition), vos réflexions et multiples décisions (on pourrait les envisager comme des objets indécis), enfin la difficulté de savoir ce que vous désirez.

 

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1
Michel Butor, La Modification, Les Éditions de Minuit, 1957.

 

jardins d'amis-wandlungen

 

CLÉMENTINE ADOU · TEKLA ASLANISHVILI 
EVA BARTO · MANON BELLET 
CAROLINE BITTERMANN · CÉSAR CHEVALIER
VICTOR DAAMOUCHE · LAURA DECHENAUD 
 DENNIS FEDDERSEN · MICHEL FRANÇOIS 
FRANZISKA FURTER · HADRIEN GÉRENTON 
JULIETTE GOIFFON  · GABRIEL HABERLAND  
HERVÉ HUMBERT · JEROEN JACOBS 
JEAN-BAPTISTE JANISSET · LENNART KRAUSS 
 NICOLAS MOULIN · CHIHYING MUSQUIQUI 
TIMO NASSERI · PAUL PAILLET  
ANDREA PICHL · MARIE REINERT 
LOUP SARION · PIERRE SPENCER 
VICTOIRE THIERÉE · ROMAIN VICARI 
FLORIAN VIEL · ALBERT WEIS  
ELSA WERTH + modifications

 
co-kuratiert von LUCIA SCHREYER
 

Vernissage 6. Juli 2013, 18-22h

 
Ausstellung 7-8. Juli 2013, 11-18h
 
 
ZK/U Center For Art
and Urbanistics
Siemensstrasse 27-49
 
10551 Berlin 

Painting was a Lady

Perspectiviste
Abb. Jardins d'amis - Perspectiviste-2, 2008/12, 22 x 14 cm, Acryl auf Leinwand

 

Female Berlin based Artists between Figuration and Landscape

 

Olivia Berckemeyer, Nicole Bianchet, Caro Bittermann, Tatjana Doll, Valeria Heisenberg, Franziska Hufnagel, Anne Kaminsky, Heike Kelter, Kathrin Köster, Elke Silvia Krystufek, Catherine Lorent, Katrin Plavcak, Julia Rüther, Renate Schiele, Bettina Sellmann, Alex Tennigkeit, Claudia Zweifel

 

curated by Heike Kelter

 

Opening Wiener Art Foundation, Vienna: Monday, 17.9.12, 5 - 10 pm
Exhibition: 18. – 23. September 2012

Wiener Art Foundation & Kunstraum am Schauplatz
Praterstraße 42 
1020 Wien 

www.artfoundation.at


Opening Kreuzberg Pavillon, Kassel: Friday, 31 August, 6 – 9 pm
Exhibition: 1. - 6. September 2012

KREUZBERG PAVILLON Kassel
Frankfurter Strasse 60
34121 Kassel
www.kreuzbergpavillon.tumblr.com

 

 

Opening Wonderloch Kellerland, Berlin: Saturday 28 July, 6 - 9 pm
Exhibition: 29 July - 12 August 2012  
 

WONDERLOCH KELLERLAND Berlin
Biesentaler Straße 6
13359 Berlin
www.wonderloch-kellerland.org

OUBLIETTES

OUBLIETTES
Abb. Oubliettes, Tagesspiegel/Mehr Berlin, 03.12.11

Der Tagesspiegel, Mehr Berlin

 

OUBLIETTES

 

Caroline Bittermann, Gerrit Confurius und Peter Duka haben sich für den Tagesspiegel zusammengetan. Fast zehn Jahre lang, bis 2004, bildeten Bittermann&Duka ein Künstlergespann und verfolgten ihr Langzeitprojekt "Die Dritte Kammer", das zwischen Malerei, Projekten mit realen Pflanzen, Gärten, Grundstücken oszilliert. So schufen sie für das Skulpturenufer der Arp Museums in Rolandseck ein Gartenreich. Seit Mitte der 90 iger Jahre leben die beiden Münchner in Berlin, gehen künstlerisch eigene Wege, organisieren aber gemeinsame Ausstellungen. Für "Mehr Berlin" gewannen sie  Gerrit Confurius, einst Chefredakteur der Architektur-Zeitschrift "Daidalos", als Autor.
 

Vorwärts und nicht vergessen. Um eine "Oubliette", eine trichterförmige Silhouette, gruppieren sich die Gemälde von Caroline Bittermann und Peter Duka. Bei Bittermann sind es die Umrisse konkreter Portraits mit fiktiven und realen Gärten darin. Peter Duka malt dagegen eine fantastische Figur des 18. Jahrhinderts mit gepuderter Perücke und markanter Nase. Ursprünglich war die "Oubliette" ein Vorratsspeicher für Eis in der Pariser Bastille, wurde in der Revolution aber zum Herablassen der Gefangenen in die Kerker benutzt. In dem Wort steckt das französische "oublier", zu deutsch: vergessen. Gerrit Confurius, dessen Text in der Oubliette steht, entwickelt anhand der Diderot-Schrift "Rameaus Neffe" die Figur des Narren, hinter dem sich die künstlerische Freiheit verbirgt. Alle drei, Maler wie Autor, fasziniert die Zeit um 1800, die Umbruchphase der französischen Revolution. Aus verschiedenen Blickwinkeln nähern sie sich mit ihrem Gemeinschaftswerk der damals begründeten Idee von Freiheit an.
 

(Begleittext: Nicola Kuhn, Tagesspiegel, zum 03.12.2011)
 

Peter Duka hat vom 26. Mai bis 21. Juni 2012 unter dem Titel "Rameau's Neffe" eine Einzelausstellung in der Galerie Zinger, Berlin (www.zwinger-galerie.de).
 

mehr...

 

OUBLIETTES

Oubliettes im Wonderloch
Oubliettes, Wonderloch Kellerland, Berlin, 2012


LA GUILLOTINE PARIS

Eröffnung: 08.06.2012, 19h

La Guillotine
24 Rue Robespierre
F 93100 Montreuil

Auch Samstag und Sonntag geöffnet
(09.06.-10.06.): 14-18h
 

WHAT THE SHOP WIEN

Eröffnung: 31.03.2012, 19h

What the Shop
Barichgasse 6 
A-1030 Wien 

Weitere Öffnungszeit: Sonntag, 01.04.2012: 14-18h

 

WONDERLOCH KELLERLAND BERLIN
& LOS ANGELES

Eröffnung:  11.02.2012, 18 - 21 h (live skype)
12. - 26. 02. 2012 (nur nach Vereinbarung) Berlin 

Eröffnungs Matinée Los Angeles:11.02.2012,
10 - 14 h (live skype) + Party 19 - 23 h
 

WONDERLOCH KELLERLAND Berlin 
Biesentaler Straße 6 
13359 Berlin 
WONDERLOCH KELLERLAND Los Angeles 
3149 Glendale Blvd. 
Los Angeles, CA, 90039 
contact@wonderloch-kellerland.org
www.wonderloch-kellerland.org

ARTISTS MERCHANDIZING ART

Artists Merchandising Art
Artists Merchandising Art, Wonderloch Kellerland, Berlin, 2012


ARTISTS MERCHANDISING ART
gibt einen Einblick in die vielseitige Palette möglichen Art/Artist Merchandisings. Die eingeladenen Künstler wurden gefragt, ein oder mehrere eigene Produkte einzureichen, die Ihrer Ansicht nach in die Kategorie Artist Merchandising passen oder damit zu tun haben könnten; dies sollen Werke sein, die im Hinblick auf das Merchandising hergestellt wurden, die diese Kategorie künstlerisch einsetzen oder solche, die an sich schon einen direkten Bezug zum kommerziellen Vertrieb haben. Als konkrete Anregungen und Beispiele wurden genannt: (signierte) Kataloge, Poster & Broschüren, Artist Nippes, T-shirts, Aufkleber, CDs, DVDs, (günstige) Editionen etc.
 

Organisiert von René Luckhardt und Judith Rohrmoser, in Zusammenarbeit mit Stefanie Gattlen, Heike Kelter, Gustav Mechlenburg, Bettina Sellmann, Hans-Peter Thomas, fluid archives, La Guillotine/Atelier Reflexe, What The Shop und 8. Salon.

Jonathan Abbou, Reinhold Adt, ASTALI/PIERCE, B-Men, Michael Bäckström, Flore Baudelot, Quirin Bäumler, Maryna Baranovska, Olivia Berckemeyer, Stefan Bidner/Christian Martinek (Taliban Records), Linda Bilda, Caro Bittermann, Sarah Bohn, Mike Bouchet, Louise Boghossian, Lutz Braun, Kit Brown, Sophie Carlier, Anna Ceeh, Julia Collaro, Salvador Dalì, Les Démons, Richard Lecoq, Anne Lefebvre, Jean-Louis Leibovitch, Matthias Dornfeld, Thomas Draschan, Peter Duka, Dominik Eggermann, Hadassah Emmerich, Gernot Faber, Felderfilm, Katharina Fengler, Karin Frank, Heiner Franzen, Wolfgang Ganter, Gelitin, Patrycja German, Maike Gräf, Romeo Grünfelder, Marcus Haucke, Axel Heil, Valeria Heisenberg, Uwe Henneken, ...u.a.

 

BELVEDERE: WARUM IST LANDSCHAFT SCHÖN?

Belvedere: Warum ist Landschaft schön?
Abb. Belvedere, 2011, Arp Museum Bahnhof Rolandseck



4. September 2011 – 4. März 2012

Guy Allott, Caroline Bittermann/Peter Duka, KP Brehmer, Mark Dion, Hamish Fulton, Cyprien Gaillard, Beate Gütschow, Ellen Harvey, Uwe Henneken, Sven Johne/Falk Haberkorn, Jussi Kivi, Pia Lanzinger, Roy Lichtenstein, Helen Mirra, Mariele Neudecker, Inge Rambow, Rachel Reupke, Gerhard Richter, Thomas Ruff, Elisabeth Stumpf, Félix Vallotton, Corinne Wasmuht, Lawrence Weiner, Annette Weisser

 

Kuratiert von Christine Heidemann and Anne Kersten

 

Belvedere – das ist die schöne Aussicht, die zumeist von einem erhöhten Punkt in die Landschaft geht. Die Landschaft erscheint aus einer solchen Perspektive wie ein Bild. Die Bilder, die wir uns in dieser romantischen Tradition von der Landschaft machen, genauer zu untersuchen und mit künstlerischen Mitteln zu befragen, ist das Thema der Ausstellung, die aktuelle Arbeiten von 24 Künstlerinnen und Künstlern, u. a. von Gerhard Richter, Roy Lichtenstein, Cyprien Gallard, Thomas Ruff, Corinne Wasmuht, Laurence Weiner, versammelt. Auffällig ist, dass vor allem in den letzten Jahren zahlreiche Werke entstanden sind, die sich mit der Konstruktion von Landschaften als Sehnsuchtsorten beschäftigen. Die Natur erscheint hier schön, weil unberührt – obwohl sie es möglicherweise schon längst nicht mehr ist. Doch auch ausgewählte Werke der 1960er bis 1980er Jahre aus Pop Art, Land Art und Konzeptkunst sind Teil der Ausstellung, die zeigt, dass die künstlerische Auseinandersetzung mit Landschaft lebendiger denn je ist.


Flyer Belvedere Pdf

 

geheime gaerten rolandswerth

Belvedere, Künstlerischer Spaziergang
Abb. Belvedere, Künstlerischer Spaziergang mit Ludwig Seyfarth + Caro Bittermann in den geheimen gärten rolandswerth, 02.10.2011



Im Rahmen der Gruppen-Ausstellung
BELVEDERE – Warum ist Landschaft schön?
 

findet am Sonntag, den 2. Oktober 2011 um 14 Uhr
 

ein künstlerischer Spaziergang statt. Im Gespräch mit dem Kurator Ludwig Seyfarth (Berlin) erforscht die Künstlerin Caroline Bittermann (Berlin/Paris) den Begriff des "Pittoresken" auf einer Wanderung durch die "geheimen gärten rolandswerth" (Skulpturenufer Remagen), in denen Überlegungen zum "Bildwürdigen" von ihr und Peter Duka von 2002 bis 2004 künstlerisch umgesetzt wurden und die daher auch als "begehbares Bild" verstanden werden können. 
 

Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
D- 53424 Remagen
Tel +49 (0)22 28/94 25-0
Fax +49 (0)22 28/94 25-21
info@arpmuseum.org
www.arpmuseum.org

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 

und Feiertags 11 bis 18 Uhr

www.geheime-gaerten-rolandswerth.de

 

 

JARDINS D'AMIS II

IMMANENCE
Abb. Jardins d'amis II, Immanence, Paris, 2011

 

 

7. bis 21. Mai 2011
Konzert GRAN HORNO (Catherine Lorent)

Caroline Bittermann

lädt ein

Beate Gütschow (Berlin), Catherine Lorent (Berlin),
Achim Reichert/Marco Fiedler, vier5 (Paris),

und Daniela Goeller (Paris) mit:
Ulrike Flaig (Berlin), Jürgen Nefzger (Nizza),
Marion Laval-Jeantet et Benoît Mangin,
Art orienté objet (Paris)


IMMANENCE

21 avenue du Maine
F 75015 Paris
T +33.1.42220568

 

http://www.art-immanence.org/spip.php?article16

LA VALLEE PATIBULAIRE

LA VALLÉE PATIBULAIRE
Abb. La Vallée Patibulaire, c/o Caro Bittermann, Berlin, 2011

Gruppenausstellung


c/o Caro Bittermann
Gustav-Müller-Str.18
10829 Berlin
25.-27. Februar 2011
Konzert GRAN HORNO (Catherine Lorent)
25. Februar 2011 ab 20h

 

mit
Sonja Alhäuser, Sofie Arfwidson, Guido Alfs, Heike Kati Barath, Nicole Bianchet, Caro Bittermann, Peter Böhnisch, Peter Bömmels, Lutz Braun, Mads Dinesen, Peter Duka, Hadassah Emmerich, Tim Ernst, Maurus Gmür, Maike Graef, Trixi Groiss, Gabi Hamm, Sebastian Hammwöhner, Axel Heil, Uwe Henneken, John Isaacs, Michael Kalmbach, Heike Kelter, Svenja Kreh, Michael Kunze, Nikolaus List, Catherine Lorent, Christian Macketanz, Stephan Melzl, Tilbert Oelke, Thomas Ravens, Stefan Rinck, Dennis Rudolph, Manfred Schneider, Kerstin Schröder, Veronika Schuhmacher, Astrid Sourkova, Martin Staedeli, Ernst Stark, Peter Stauss, Stepanek/Maslin, Caro Suerkemper, Alex Tennigkeit, Rebecca Thomas, David Tibet, Iris van Dongen, Gabriel Vormstein, Marcus Weber, Christian Weihrauch, Fabian Weinecke, Claudia Zweifel

Filmdokumentation und Pressetext...
 

La Vallée Patibulaire Info (PDF)
www.fluxfm.de/radio-arty-mit-la-vallee-patibulaire